Tischlerin Jule Rombey

Miss Handwerk in Ebern

Und hier hätten wir mal eine andere Nachricht:

Die neue Miss Handwerk heißt Jule Rombey: Die 20-Jährige Tischlerin aus Selfkant konnte sich bei der Wahl am 11. März gegenüber ihren fünf Konkurrentinnen durchsetzen.

Warum wir das hier schreiben? Jule Rombey ist zurzeit Schülerin des Kursus 70 an der Meisterschule Ebern und momentan mittendrin in den Vorbereitungen für ihr Meisterstück. Zum Titel Miss Handwerk sagt sie: „Ich kann es noch gar nicht fassen. Es waren in diesem Jahr wieder so tolle Handwerkerinnen dabei. Dass ich gewonnen habe ist unglaublich. Ich freue mich jetzt auf mein Jahr als Miss Handwerk.“

Diese Beiträge berichten von der Wahl:

https://www.germanyspowerpeople.de/chronik/2020/miss-und-mister-handwerk-fuer-2020-in-muenchen-gewaehlt

https://www.youtube.com/watch?v=SO7cV5Hi1eQ

Als neu gekürte Miss wird sie in den nächsten zwölf Monaten kräftig die Werbetrommel für das Handwerk und ihren Berufstand rühren. Momentan kann man Sie überall im Land antreffen, wenn man denn einen triftigen Grund hat vor die Haustür zu gehen. Die Plakataktion des ZDH ist in vollem Gange, so auch zum Beispiel am Hauptbahnhof in Bamberg.

Wir wünschen der frisch gekürten Miss Handwerk alles Gute für ihre Arbeit und das Eintreten für das Tischler- und Schreinerhandwerk.

 

Tischlerin Jule Rombey

Tischlerin Jule Rombey

Schüler/ innen der Meisterschule Ebern präsentieren Modelle für die Möblierung von Aussichtspunkten

Insgesamt 18 Schülerinnen und Schüler der Meisterschule Ebern für das Schreinerhandwerk stellten am vergangenen Mittwoch ihre Modelle für die Möblierung von Aussichtspunkten vor. Ausgangslage bildete ein Projekt der Allianz Main & Haßberge, welches Orte mit besonderen Aus- und Weitsichten in der Region in Szene setzen möchte. Hierfür konnte im Frühjahr 2019 die Meisterschule Ebern als Kooperationspartner gewonnen werden. Seit Juni 2019 arbeiteten die Schüler/innen im Rahmen ihrer dreisemestrigen Meisterausbildung nun intensiv an individuellen Entwürfen für eine Außenmöblierung, die an Aussichtspunkten im Maintal, in den Haßbergen oder auch im Steigerwald zum Einsatz kommen könnte.

Das Ergebnis dieses kreativen und planerischen Prozesses präsentierten die Schüler/innen bei einem gemeinsamen Termin in der Meisterschule Ebern, an welchem neben der Allianz Main & Haßberge auch Vertreter/innen des Regionalmanagements des Landkreis Haßberge, des Haßberge Tourismus e.V., des Naturparks Haßberge sowie der benachbarten Baunach-Allianz teilnahmen. Nach der Begrüßung durch Herrn Dr. Oliver Dünisch, Schulleiter der Meisterschule Ebern, übernahmen die werdenden Schreinermeister/innen das Zepter und stellten dem breiten Gremium ihre eigens entworfenen Modelle vor. Die Bürgermeister der Allianzkommunen zeigten sich stark begeistert von der Schaffenskraft der Meisteranwärter/innen, deren kreative Entwürfe von überdachten Sitz- und Essensmöglichkeiten, über ergonomische Sitz- und Liegebänke bis hin zu Landschaftsrahmen und Holz-Hängematten reichten. Dabei wurde betont, dass die Möblierung nicht nur an Aussichtspunkten im Gebiet der Allianz Main & Haßberge zum Einsatz kommen könnte, sondern auch auf weitere Aussichtspunkte im Landkreis Haßberge übertragbar wäre. Auf diese Weise könne man auch zur Schaffung eines Wiedererkennungswertes in der Region beitragen.

Matthias Schneider (1. Vorsitzender der Allianz Main & Haßberge) bedankte sich im Namen der Allianz Main & Haßberge herzlich bei der Meisterschule Ebern und deren Schüler/innen für die tatkräftige Unterstützung bei dem Projekt, für die Zeit und Energie, welche in das Anfertigen der Modelle gesteckt wurde. Die schwierige Aufgabe der Allianz Main & Haßberge sei es nun, unter den zahlreichen tollen Modellen diejenigen auszuwählen, welche tatsächlich an den Aussichtspunkten aufgestellt werden. Das sei keine leichte Aufgabe, so Matthias Schneider, da jedes Modell für sich besonders sei.

Möbel für Rastplätze

Eine neue Plattform „Wege zum Design“ 2018/2019

Mitte letzten Jahres wurden wir eingeladen, uns an der Gemeinschaftsausstellung Wege zum Design zu beteiligen, die vom Coburger Designforum Oberfranken konzipiert wurde und jährlich auf der Internationalen Handwerksmesse in München und natürlich zu den Coburger Designtagen gezeigt wird. In dieser Ausstellung präsentieren sich Ausbildungsstätten aus ganz Bayern mit unterschiedlichen Zielgruppen. Allen gemeinsam ist, dass sie Gestaltung als eine ihrer Kernkompetenzen sehen und diese an ihre Schülerinnen und Schüler weitergeben wollen.

Bei der Präsentation auf der Handwerksmesse in München Anfang 2015 standen zwei unserer Schüler den Besuchern Rede und Antwort. Dabei trafen sie auch die Bloggerin Loreen Schildger, die für den Fachverband in einem Blog über ihren geliebten Schreinerberuf berichtet. Nach diesem ermutigenden Feedback waren wir auch 2019 wieder auf dieser Messe vertreten.

Die Coburger Designtage sind die wichtigste Veranstaltung in Franken für alle gestaltenden Berufe. Neben der Ausstellung „Wege zum Design“ präsentierten sich dort Unternehmen und Jungdesigner mit ihren neuesten Produkten. Einen kleinen Eindruck davon geben unsere Fotos und ein Rundgang über die Ausstellung wieder.

Kooperation mit der Mittelschule Ebern geht in die zweite Runde

Von Oktober 2018 bis Januar 2019 wurden 15 Neuntklässler/-innen der Mittelschule Ebern durch die Meisterschülerinnen und Meisterschüler des Kurses 69 praxisnah an das Schreinerhandwerk herangeführt.

Die Auftaktveranstaltung des Gemeinschaftsprojektes fand im Oktober 2018 in der Mittelschule Ebern statt. Nach einer feierlichen Begrüßung präsentierten die Mittelschüler und Mittelschülerinnen anhand von Modellen die Aufgaben, die im Rahmen der Kooperation zu meistern waren. Das Ziel war die Umgestaltung des Werkraums der Mittelschule.

In den folgenden drei Monaten haben Zweier-Teams, bestehend aus jeweils einem Mittelschüler und einem Meisterschüler, Objekte geplant und realisiert, z.B. ein Lehrerpult, Regale oder Werkzeugschränke. Vor allem ging es um das Einhalten von Absprachen, um Konzentration und Ausdauer – Schlüsselqualifikationen für eine spätere erfolgreiche Ausbildung.

Gleichzeitig übten die angehenden Schreinermeister/-innen im Bereich des Unterrichts „Berufs- und Arbeitspädagogik“ ihre Aufgabe als Ausbilder. Situationen, die im Unterricht theoretisch besprochen werden, wurden nun tatsächlich erlebt: Meisterschüler haben jugendliche Schüler betreut und angeleitet, typische Verhaltensweisen kennengelernt, motiviert und Leistungen beurteilt. Die Mittelschüler führten regelmäßig ein Berichtsheft, welches die Meisterschüler wöchentlich kontrolliert und bewertet haben.

Das Treffen fand einmal wöchentlich vormittags statt. Betreut wurde das Projekt von Herrn Wolfgang Amend, Fachlehrer der Mittelschule Ebern, der das Projekt initiierte. An der Meisterschule Ebern war Frau Karin Hoffmann für das Projekt verantwortlich.

Da dieses praxisnahe und effektive Gemeinschaftsprojekt beiden Seiten zu Gute kommt, geht es ab März 2019 in die zweite Runde. Das neue erste Semester der Meisterschule, der Kurs 70, wird nun gemeinsam mit den Mittelschülern weitere Werkstatteinrichtungen planen und gestalten.

 

Meisterschüler mögen’s bunt

Im Farblehre-Unterricht im Fach Gestaltung sind die Schülerinnen und Schüler im zweiten Semester ihrer Weiterbildung gefordert, eine maßlich definierte Fläche mit wenigen kontrastierenden Farben und in Kombination mit einem Holz zu gestalten. Als Material für die Oberfläche sind eingefärbte Öle, Beizen oder Lacke zu verwenden.
Auf einer Fläche von 80 x 35 cm soll diese Holz-Farb-Komposition in ihrer Wirkung ausgewogen dargestellt sein. Die Flächen sollen durch neutrale Fugen voneinander getrennt sein.

Zunächst geht es darum, die Anordnung der einzelnen Flächen zueinander und den Farbkontrast zu entwerfen. Dabei soll auf die proportional stimmige Aufteilung die einzelnen Flächen und die Beziehung der einzelnen farbigen Flächen zueinander geachtet werden.

Die Erfahrungen und Erkenntnisse werden jeweils in einem kurzen schriftlichen Resümee zusammengefasst.

Aktuell war der Kurs 68 gefordert, sich dieser Aufgabe zu stellen und löste diese sehr kreativ. Die 18 Arbeiten der Schüler sind individuell gestaltet, jedoch enthält jede einen Teil des Kurs-Kürzels „K 68“. Setzt man alle Farbgestaltungen auf dem Boden oder an der Wand zusammen, ist dieses Kürzel gut zu erkennen und spiegelt so den guten Zusammenhalt in der Klasse wider.

Niederbayerische Schreiner in Nepal

Das Bayerische Fernsehen sendet seit einigen Wochen die Doku-Serie “Mein Job – Dein Job”, bei der Handwerker ihren Arbeitsplatz tauschen. Das Ziel für die jeweiligen bayerischen Handwerker ist dabei bis zuletzt geheim.
In der Sendung vom 11.6.2018 machten sich zwei Schreiner auf die Reise nach Nepal, einer ganz anderen Arbeitswelt, wie sich herausstellen sollte. Einer der beiden war Michael Hierl aus der Nähe von Kelheim, einer unseren ehemaligen Schüler.